Praktizierter Meinungspluralismus – mit fairen Debatten

Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ am 27.01.2026 in der GSS

Meinungspluralismus zeichnet eine lebendige Demokratie aus. Sie braucht Menschen, die kritische Fragen stellen und ihre Meinung sagen. Gleichzeitig sollten sie anderen zuhören und sich sachlich mit anderen Meinungen auseinandersetzen können. Fähigkeiten wie diese lernen Schülerinnen und Schüler im Unterricht unserer Schule, wenn sich ihre Klassen auf den Schulwettbewerb Jugend  debattiert vorbereiten: zuhören, argumentieren und konstruktiv streiten.

Als Vertreter der Schulleitung begrüßte Stefan Trier alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres diesjährigen Schulwettbewerbs sehr herzlich. Auch wenn wir im zwischenmenschlichen Umgang nicht immer einer Meinung seien, betonte er die Notwendigkeit des fairen Umgangs miteinander, der keine Diskriminierungen oder Beleidigungen zulasse. Mit dem Projekt Jugend debattiert werde das Streiten nach fairen Regeln an unserer Schule im Unterricht vermittelt und praktiziert.

Einen besonderen Dank richtete er damit an alle Lehrkräfte, die mit ihren Schülerinnen und Schülern im Unterricht gemeinsam die wichtigen Kompetenzen und Grundlagen dafür erarbeiten und einüben. Sich mit Ansichten zu beschäftigen, die nicht unbedingt mit den eigenen übereinstimmen sei nicht immer einfach, aber genau das trainieren die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Vorbereitung auf den Wettbewerb. Denn erst am Wettbewerbstag erfahren sie, ob sie zu den gestellten Debattenfragen die Pro- oder die Contra-Seite vertreten.

In diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 aus dem Gymnasialzweig und aus zwei Klassen der E-Phase am Wettbewerb teil.

In der Mittelstufe wurde zum Beispiel die Frage: „Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst putzen?“ debattiert und die Teilnehmenden der Oberstufe setzten sich mit dem Thema: „ Soll das Wahlalter zur Bundestagswahl auf siebzehn Jahre gesenkt werden?“ auseinander. Die Bewertung der geschulten Jury aus Schülerschaft und Lehrkräften orientierte sich wie immer an den vier Kriterien: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft, für die jeweils Punkte vergeben wurden.

Als Schulsiegerin belegte Marie (8Ga) am Ende Rang eins, gefolgt von Phil (10Gb) auf Rang zwei. Rang drei und vier erreichten Emily (9Gb) und Henrike (10Gb). In der Oberstufe  setzte sich Dominik (Ee) als Schulsieger nach Punkten knapp durch vor Lina (Ee) als Zweitplatzierte. In dieser Altersstufe belegten Jonathan (Eb) Rang 3 und Noah (Eb) Rang vier.

Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Als Belohnung für ihre guten Leistungen im Debattieren erhielten die jeweils vier Erstplatzierten zusätzlich noch einen Gutscheinpreis vom Förderverein unserer Schule. Vielen Dank dafür!

Marie und Phil sowie Dominik und Lina qualifizierten sich zudem für die nächste Wettbewerbsrunde im Regionalverbund Bergstraße/Odenwald, die am 5. Februar in Rimbach ausgetragen wird. Wir wünschen allen viel Erfolg!

Ein großer Dank gilt wie immer allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Jurorinnen und Juroren, Zeitwächterinnen und Zeitwächtern sowie helfenden Kräften, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

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