Vom 26. Mai bis zum 2. Juni 2026 nahmen 16 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim aus allen drei Schulzweigen an einem Schüleraustausch in Ungarn teil. Im Mittelpunkt der Begegnung stand das Thema „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, das in einer abwechslungsreichen und praxisnahen Projektwoche gemeinsam mit den ungarischen Partnerinnen und Partnern bearbeitet wurde.
Während des Austauschs setzten die Jugendlichen zwei nachhaltige Projekte um. So gestalteten sie gemeinsam einen Barfußpfad auf dem Schulgelände der Parkschule Mohács aus natürlichen Materialien, die recyclet wurden.
Außerdem verschönerten sie den Schulhof der Partnerschule durch ein kreatives Upcycling-Projekt: Aus gebrauchten Konservendosen entstanden dekorative Pflanzgefäße, die bemalt, bepflanzt und an einem Zaun angebracht wurden. Auf diese Weise konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie aus vermeintlichen Abfallprodukten neue und nützliche Gegenstände entstehen.
Neben den Umweltprojekten bot der Austausch vielfältige Möglichkeiten, die ungarische Kultur und Tradition kennenzulernen. Gemeinsames Kochen, Gespräche in den Gastfamilien und zahlreiche Aktivitäten ermöglichten authentische Einblicke in das Leben der ungarischen Partnerinnen und Partner. Bei den Ausflüge nach Budapest und Pécs konnten die Jugendlichen Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten des Landes entdecken.


Besonders wertvoll war jedoch die Erfahrung, Europa nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern aktiv zu erleben. Der Austausch zeigte, dass junge Menschen trotz unterschiedlicher Sprachen, Kulturen und Lebensweisen viele gemeinsame Interessen und Ziele haben. Gerade beim Thema Umweltschutz wurde deutlich, dass die Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigt werden können. Internationale Begegnungen fördern Verständnis, Toleranz und Offenheit und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einem friedlichen und geeinten Europa.
Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Eindrücken, Freundschaften und Erfahrungen nach Bensheim zurück. Die Woche in Ungarn hat gezeigt, wie bereichernd europäische Begegnungen sein können – und wie wichtig es ist, Europa durch persönliche Kontakte und gemeinsame Projekte mit Leben zu füllen.