Unsere Erasmus+-Begegnung in Manresa

Der Start: Workshops und Teamgeist

Nach unserer Ankunft starteten wir am Montag direkt in der Schule. Nach einer sehr interessanten Führung durch das Schulgebäude, in dem es unter anderem eine große Schreinerei, Friseursalons und Freiklassenräume gibt, arbeiteten wir gemeinsam mit unseren spanischen Gastgebern in verschiedenen Workshops an unseren Projekten. Beeindruckend war dabei, wie schnell sprachliche Barrieren überwunden wurden, sobald man gemeinsam an einer Aufgabe arbeitete. Zeitgleich waren auch Schülerinnen und Schüler aus Thessaloniki zu Besuch, sodass wir tatsächlich mehrsprachig unterwegs waren – auf Deutsch, Griechisch, Spanisch und Katalanisch.

Barcelona: Großstadtflair und Meerblick

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der katalanischen Hauptstadt Barcelona. Unser gemeinsamer Ausflug mit den spanischen und griechischen Austauschpartnern bot ein abwechslungsreiches Programm. Zunächst ging es zum Aussichtspunkt auf dem Montjuïc, von dem aus das perfekte Gruppenfoto über den Dächern der Stadt entstand. Anschließend fuhren wir vorbei an der Plaza España und der berühmten Casa Batlló mitten durch das Herz Barcelonas. Am Hafen genossen wir ein gemeinsames Mittagessen mit Blick auf das Meer, bevor wir uns ins lebhafte Treiben der Ramblas stürzten.

Zwischen Kreativität und Wetterkapriolen

Während der Mittwoch noch einmal intensiv für die Projektarbeit in der Schule genutzt wurde, zeigte uns der Donnerstag, dass bei Erasmus auch Flexibilität gefragt ist. Aufgrund starker Winde in der Region musste ein geplanter Programmpunkt leider entfallen. Die gewonnene Zeit nutzten wir dafür umso intensiver für den Austausch innerhalb der Gastfamilien.

Montserrat und ein gebührender Abschied

Am Freitag machten wir uns auf den Weg zum berühmten Klosterberg Montserrat. Auch wenn uns der Regen bis in die Kirche begleitete, war die Atmosphäre an diesem besonderen Ort beeindruckend und unvergesslich.

Zurück in der Schule wurde es feierlich: Bei der offiziellen Diplomübergabe erhielten alle Teilnehmenden ihre Erasmus-Zertifikate. Nach etwas Freizeit zum Souvenirkaufen bildete das gemeinsame Abschlussessen in der Crêperie Bretonne den krönenden Abschluss einer ereignisreichen Woche – ein Abend voller Lachen, bevor es am Samstagmorgen wieder Richtung Rückflug ging. Beim Abschied vor der Schule flossen viele Tränen, die den Erfolg und die Intensität des Austauschs deutlich machten. Umso größer ist die Vorfreude auf den Rückbesuch der katalanischen Gäste im April bei uns in Bensheim.

Fazit

Die Woche in Manresa war weit mehr als ein gewöhnlicher Schüleraustausch. Sie zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd internationale Zusammenarbeit sein kann. Drei Nationen und vier Sprachen kamen zusammen und wuchsen schnell zu einer Gemeinschaft zusammen. Ein herzliches Moltes gràcies an alle Beteiligten für diese unvergessliche Zeit!

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