Rassismuskritische Schule heißt: Hinschauen, hinterfragen, umdenken!

„Kannst du mir bitte den hautfarbenen Stift geben?“ – „Hä, welche Hautfarbe eigentlich?“

Eine scheinbar harmlose Frage, die zeigt, wie viele Vorstellungen und Gewohnheiten wir im Alltag ganz selbstverständlich übernehmen, ohne sie jemals zu hinterfragen.

Im Rahmen der Wochen der Zivilcourage beschäftigte sich die 7Rd in einem vierstündigen Workshop intensiv mit dem Thema „Vision einer rassismuskritischen Schule“.

Mit viel Energie, einer sehr schülernahen, mitreißenden Art und Zugewandtheit gelang es der Referentin, die Schülerschaft von Anfang an zu begeistern und zum Nachdenken anzuregen.

Wie entstehen Vorurteile? Welche Erfahrungen machen People of Color im Alltag? Wo begegnet uns Rassismus, ohne dass wir ihn überhaupt bemerken? Welche Rolle spielen unsere Sprache, unsere Gewohnheiten und die Bilder in unseren Köpfen?

Die Fragen sprudelten, es wurde lebhaft diskutiert, Erfahrungen wurden ausgetauscht und viele Aha-Momente sorgten dafür, dass vermeintlich Selbstverständliches plötzlich in einem ganz anderen Licht erschien.

Besonders beeindruckend war, wie offen, neugierig und engagiert sich unsere Siebtklässler auf die Gespräche einließen. Vier Stunden, in denen zugehört, hinterfragt, nachgedacht und gemeinsam kritisch reflektiert wurde. Je früher die Grundlagen für ein wertschätzendes Miteinander geschaffen werden, umso besser sind die Chancen auf eine Gesellschaft von Erwachsenen, die von Respekt und Toleranz getragen wird.

Ein herzliches Dankeschön an unsere großartige Referentin, die mit ihrer Energie, ihrem Wissen und ihrer authentischen Art so viele Denkanstöße gegeben hat!

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