Geschwister-Scholl-Schule Bensheim


10 Rc in München

Am Montag, den 15. Mai fuhren wir um 8:45 Uhr mit dem Zug nach München. Auf der Fahrt dorthin hatten wir circa fünf Kabinen für uns reserviert. Wir spielten Karten- und Brettspiele und empfanden eine große Vorfreude. Nach der Ankunft in München fuhren wir mit der Straßenbahn zum Hotel. Dort wurden uns die Zimmer zugeteilt. Anschließend erkundeten wir Münchens Innenstadt. Am späten Nachmittag fing es an zu regnen, das störte uns aber nicht.

Dienstags führte uns ein freundlicher Tourguide durch die Altstadt und erzählte uns einige Fakten über München. Zum Beispiel erklärte er uns, dass ein Biergarten mindestens einen Kastanienbaum haben muss, der genügend Schatten spendet, und man sein eigenes Essen mitbringen darf. Am Nachmittag besuchten wir das Deutsche Museum, dort setzten wir uns im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte mit einigen interessanten Themen wie z.B. dem Schiffsbau oder der ersten Flug- und Computertechnik auseinander. Den restlichen Tag verbrachten wir im Englischen Garten. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der ,,Welle’’, die sich in der Isar befindet, vorbei. Auf dieser ,,Welle’’ versuchten sich einige Surfer auf dem Wasser zu halten.

Mittwochs besuchten wir das Konzentrationslager Dachau, dort wurden wir umfassend informiert. Da das Thema Dachau ein trauriges Thema war, freuten wir uns über den Besuch der Bavaria Filmstadt, in der Michael Bully Herbig schon einige Filme gedreht hat oder auch die ARD täglich Sendungen dreht, z.B. „Sturm der Liebe“. Der Höhepunkt der Führung war, dass Freiwillige selbst in die Rolle eines Schauspielers schlüpfen durften und so ein paar Filme drehen oder das Wetter moderieren konnten.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der S-Bahn und dem Bus nach Andechs, wo wir eine Führung hatten, die aber sehr langweilig war. Dieser ,,Flop’’ wurde durch das Andechser Bier gutgemacht. Anschließend fuhren wir an den Starnberger See, an dem ein paar von uns das kalte Wasser nutzte, um die Füße ein wenig abzukühlen. Leider mussten wir am nächsten Morgen früh unser Hotel verlassen, doch als wir am Bahnhof ankamen, stellten wir unsere Koffer ab und durften noch einmal in die Stadt, da wir noch zwei Stunden auf den Zug warten mussten. Auf der Heimfahrt waren die meisten froh, heimzufahren, aber trotzdem hängt man mit den Gedanken noch ein bisschen in München fest.

Marcel Schweizer



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