|
Demokratiepreis
verliehen |
| Scholl-Schüler für Förderung des "sozialen Miteinanders" ausgezeichnet |
|
|
|
Der Präsentationstag der Projektwoche bildete den Rahmen für die Verleihung des Demokratie-Preises "Demokratisches Miteinander", der alljährlich vom Förderverein der Scholl-Schule verliehen wird. Dabei sollen Arbeiten, Projekte und Aktionen aus dem Unterricht ausgezeichnet werden, die die Akzeptanz und Toleranz gegenüber Fremden fördern. In diesem Jahr wurden drei Aktionen mit Anerkennungspreisen und drei weitere als Preisträger ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehörte ein Projektunterricht von Frau Kindinger in der Klasse 7Ra, in der sich die Schüler fragten, welche Gegensätze durch das Aufeinandertreffen verschiedener Nationen, Kulturen und Religionen an der Schule auftreten. Die Schüler setzten sich mit den Begriffen von "Ehre" in anderen Kulturen auseinander und beschäftigten sich mit der Bedeutung und der Entwicklung der Demokratie in Deutschland. Dadurch sollten die Schüler ihr eigenes Verhalten reflektieren und die Handlungen anderer besser verstehen. In künftigen Konfliktfällen sollen die Schüler mit größerem gegenseitigen Verständnis nach demokratischen Lösungswegen suchen. Genauso preiswürdig erschien den Juroren das Unterrichtsprojekt der Klasse 10Gb unter Anleitung von Oberstudienrat Schäfer. Dabei befassten sich die Schüler mit den Nationen und Kulturen der Herkunftsländer ihrer Mitschüler, mit den Gründen ihrer Ausreise und den Erfahrungen in Deutschland. Die Schüler informierten sich bei Geistlichen verschiedener Religionsgemeinschaften und besuchten ihre ausländischen Mitschüler. Mit der Kenntnis der kulturellen und familiären Hintergründe, Besonderheiten und Schwierigkeiten sollen künftig auch das Verständnis für andersartiges Verhalten und die Bereitschaft zur Hilfestellung steigen. In dem dritten ausgezeichneten Projekt "Generationen begegnen sich" machten Schüler der Klassen 9R und 10R ein Sozial-Praktikum im AWO-Altenheim, unterstützt von Herrn Forell, Frau Konietzko und Frau Reich. Entsprechend den Wünschen der Senioren lernten sich Alt und Jung im Gespräch, beim Spazierengehen, beim Vorlesen oder Spielen besser kennen. Die Scholl-Schüler gingen nachmittags - also in ihrer Freizeit - ins Altersheim. Die Jury des Demokratie-Preises lobte die Jugendlichen: "Sie ließen sich auf etwas Unbekanntes, vielleicht sogar Abschreckendes ein. Nur durch ein Sich-Öffnen gegenüber anderen Menschen besteht die Möglichkeit, Verständnis gegenüber Eigenarten zu entwickeln und zu erfahren, dass die anderen Menschen, hier die ältere Generation, auch viel zu geben haben." pog |