Scholl-Schüler erlebten tolle Show zum Thema Feuerschutz
Die Schüler und Schülerinnen der 8Rc der Geschwister-Scholl-Schule hatten zwei ungewöhnliche Chemiestunden. Der Chef der Brandschutzfirma Velten und sein Mitarbeiter Bellinger präsentierten den Jugendlichen eine Vorführung, während der es brannte, Stoffe explodierten - und schließlich alles gelöscht wurde. Die Schüler konnten zeigen, was sie schon alles über die Thematik wussten und wurden dennoch immer wieder überrascht, wenn sie erlebten wie sich die eine oder andere Theorie in der Realität auswirkt.
Staubexplosionen sind heimtückisch !Die Klasse erschrak mehrmals, wenn es wie aus heiterem Himmel knallte. So lernten sie zum Beispiel, dass Aceton und Luft ein hochexplosives Gemisch bilden können. Nagellack entfernen ist also unter Umständen gar nicht so ungefährlich. Eine brennende Kerze erlosch wie von Geisterhand, als einem Feuerlöscher unsichtbare Kohlensäure entströmte. Begeistert waren die Jugendlichen auch von einer eigens zu diese Vorführung gebauten Apparatur für Staubexplosionen, wobei extrem trockenes Mehl oder feinste Sägespäne zu einem Feuerball werden können.
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Höchste Gefahr ! Brennendes Fett verpufft !Den krönenden Abschluss lieferte eine Fettbrandexplosion im Freien, die in beeindruckender Weise zeigte, was passiert, wenn man versucht brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Schon eine kleine Menge reicht aus, um eine meterhohe Stichflamme zu erzeugen. Jetzt ist die achte Klasse besser gerüstet für alle Brandfälle, in denen Vorsicht, ein kühler Kopf und das richtige Handeln gefragt sind. text/bild az