Ein
paar Schrauben, etwas Draht, zwei Magnetscheiben, viel mehr braucht
man nicht. Natürlich noch eine Portion Ausdauer und Konzentration
und dann wird aus einer Handvoll Material ein Elektromotor.

Die Klassen 7 bastelten
dieses Jahr mit den Teilen der Fa. Opitec und nach drei Doppelstunden
konnte man die ersten fertigen Modelle bewundern. Das Material ist in
erster Linie für den AL-Unterricht gedacht. Statt Gewinde in Acryl
zu drehen haben wir Blechschrauben verwendet. Auch zogen wir es vor
das Lochband statt dem Alu-Streifen einzusetzen. Problematisch war
allerdings das Bohren von 1mm Löchern. Das kostete viele kleine
Bohrer.

Schön ist, dass das
Motorprinzip sehr deutlich wird und Konstruktionsfehler bei den
Schülerinnen und Schülern zu vertiefter Einsicht führen. Hierbei
sind besonders zu nennen: Magnetscheiben wurden gleichpolig
angebracht, die Wicklung auf dem Rotor wurde gegengleich vorgenommen,
die Umpolung erfolgte zum falschen Zeitpunkt. Alles fehler, die
schnell behoben werden können.

Fazit: der zeitliche
Aufwand hat sich gelohnt.

Dietrich Hinkeldey
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