… und dann surren sie los!

Ein paar Schrauben, etwas Draht, zwei Magnetscheiben, viel mehr braucht man nicht. Natürlich noch eine Portion Ausdauer und Konzentration und dann wird aus einer Handvoll Material ein Elektromotor.

Die Klassen 7 bastelten dieses Jahr mit den Teilen der Fa. Opitec und nach drei Doppelstunden konnte man die ersten fertigen Modelle bewundern. Das Material ist in erster Linie für den AL-Unterricht gedacht. Statt Gewinde in Acryl zu drehen haben wir Blechschrauben verwendet. Auch zogen wir es vor das Lochband statt dem Alu-Streifen einzusetzen. Problematisch war allerdings das Bohren von 1mm Löchern. Das kostete viele kleine Bohrer.

Schön ist, dass das Motorprinzip sehr deutlich wird und Konstruktionsfehler bei den Schülerinnen und Schülern zu vertiefter Einsicht führen. Hierbei sind besonders zu nennen: Magnetscheiben wurden gleichpolig angebracht, die Wicklung auf dem Rotor wurde gegengleich vorgenommen, die Umpolung erfolgte zum falschen Zeitpunkt. Alles fehler, die schnell behoben werden können.


Fazit: der zeitliche Aufwand hat sich gelohnt.


Dietrich Hinkeldey

 



Geschwister-Scholl-Schule

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Bensheim