Geschwister-Scholl-Schule auch in diesem Jahr als Umweltschule ausgezeichnet |
"Gesunde Ernährung" und "Ökologischer Fußabdruck" unter der LupeBereits zum 11. Mal wurde in Hessen die Auszeichnung „UmweltSchule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft" an Schulen verliehen, die sich besonders um die Umsetzung der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in ihrer Schule bemühen. Die Auszeichnung wurde am 24. November 2011 durch Frau Staatsministerin Puttrich vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Herrn Meyer-Scholten vom Hessischen Kultusministerium vorgenommen. Die Auszeichnungsveranstaltung fand in der St. Lioba Schule in Bad Nauheim statt und wurde von einer Ausstellung der schulischen Projekte begleitet.
Die Geschwister-Scholl-Schule war bereits zum 8. Mal dabei, aktuell für ihre Aktivitäten im Bereich „Gesunde Ernährung“ und für die Durchführung eines Aktionstages zum Thema „Biodiversität“. Die Auswirkungen unserer Ernährung auf das Klima und die weltweite Klimaveränderung und die Organisation des Verkaufs fair gehandelter Produkte zeigen die globale Dimension nachhaltiger Entwicklung auf. So organisierte Frau Sevin Dirim im Rahmen der Geschmackstage im Herbst 2010 einen Kürbistag, an dem Obst und Gemüse – v.a. verschiedene Sorten von Kürbissen - aus der Region vorgestellt wurden, ein Geschmacksparcour durchlaufen werden konnte, eine Kürbissuppe in der Schulküche gekocht und angeboten sowie ein Rezeptheft erstellt wurde. Natürlich fehlte auch das Kürbis – Schnitzen passend zum bevorstehenden Halloweenspektakel nicht.
Schülerinnen und Schüler aller 11. Klassen beschäftigen sich in mehreren Workshops zu Themen der Biodiversität im Januar und Mai 2011 unter der Leitung von Ulrike Zotz. Hier kam es zur intensiven Auseinandersetzung mit der Problematik unseres „Ökologischen Fußabdruckes“ über das eigene alltägliche Verhalten sowie über die Bewirtschaftung bzw. Rodung des Regenwaldes zu Gunsten luxuriöser Produkte wie z.B. Toilettenpapier, die Ausbeutung 3. Weltländer oder Kontinente wie Afrika für Produkte in der Pharmaindustrie (z.B. der Teufelskralle).
Aber auch regionale Themen wie die Bedeutung der Bienen für unsere Ernährung bzw. die Notwendigkeit sauberer Gewässer wurden unter die Lupe genommen. Zusammengetragen und dokumentiert wurden die verschiedenen Projekte von der Fachbereichsleiterin der Naturwissenschaften, Ulrike Zotz. UZ
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