Abschlussfeier des Realschulzweigs im Forum

Für die Schule und das Leben gelernt

118 Schüler der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) beendeten jetzt ihre Realschulzeit und
nahmen im Rahmen einer Feier ihre Urkunden in Empfang. 118 Realschüler, das sind vier zehnte Klassen der Schule. Gleich beim Eintritt in das Schulgebäude tauchte man in
eine lockere Atmosphäre ein, bevor es zum Forum der GSS ging. Viele der Schüler und Schülerinnen hatten sich richtig in Schale geworfen, die Mädchen mehrheitlich in dunklen, kurzen Kleidern und viele der Jungen in Anzügen und weißem Hemd. Trotzdem, keine Spur von steifer Atmosphäre, weder bei den Schülern selbst, noch bei ihren Lehrern.

Jetzt weht ein anderer Wind
Im Forum nahmen alle Schüler und Gäste zur offiziellen Feier Platz. Vier Schüler sorgten als Band gleich am Anfang für die richtige Stimmung, bis sich alle eingefunden hatten. Bei sommerlichem Wetter standen die Türen weit offen, so dass ein frisches Lüftchen durch den Raum wehte. Vielleicht auch das Symbol für einige der Schüler, dass ihnen jetzt, nach bestandenem Abschluss, ein anderer Wind um die Nase wehen wird. Als erste Rednerin trat Realschulleiterin Martina Barnewold ans Pult, um alle ganz herzlich im Namen der Schule zu begrüssen. Am Ende ihrer bewusst kurz gefassten Ansprache sagte sie ihren Schülern: „Macht’s gut und tschüss“.

Schulleiter Dieter Zangmeister schloss sich an und drückte seine Hoffnung aus, dass die heutigen Abgänger neben dem schulischen Stoff auch gelernt haben, mutig zu sein und Kritik zu üben. „Lenkt den Blick nicht nur auf Euch, lenkt ihn auch auf andere Menschen“, gab Zangmeister den Schülern mit auf ihren weiteren Weg. Er dankte allen Schülern, Eltern und Lehrern der GSS für ihr Engagement und ebenso Frau Heck, die als „Seele des Realschulzweiges“ so manches auszuhalten habe. Zangmeister betonte, er behalte den jetzigen Jahrgang in sehr guter und angenehmer Erinnerung. Wenn die Schüler die zehnte Klasse verlassen, gehen etwa zwei Drittel weiter zur Schule, machen das Abitur, besuchen eine Fachschule oder eine Fachoberschule. Ein Drittel der Schüler haben sich für eine Ausbildung entschieden. Dabei gibt es aber keinen Trend in bestimmte Richtungen. „Wenn Sie 40 Schüler nehmen, dann sind bestimmt 25 ganz verschiedene Ausbildungsberufe mit dabei“, sagte Martina Barnewold nach dem offiziellen Teil im Gespräch.

Ernst Eckhardt, Lehrer einer der zehnten Klassen, führte die Gäste durch eine witzig gestaltete Diaschau, die unter anderem die Geschichte der GSS zeigte. Die Bilder von seinen Kollegen haben diese mehr oder weniger freiwillig zur Verfügung gestellt, aber das Ergebnis zähle, so von ihm zu hören. Mancher Lacher hallte nun durch das Gebäude, als er den amüsierten Gästen die Bilder zeigte. Danach leitete er in die kurze Pause über, in der die Band erneut zum Einsatz kam.

Die Schüler und Schülerinnen nahmen nun ihre Urkunden entgegen, begleitet von Applaus. Ganz besonders durften sich die vier Klassenbesten freuen, die noch einmal separat nach vorne gebeten wurden. Auf ihre Durchschnittsnoten können sie sicher sehr stolz sein. Eva Klug schnitt dabei als Beste des Jahrgangs mit einem Durchschnitt von 1,4 ab, dicht gefolgt von Lisa-Eva Laubenheimer (1,5), Fabian Schröder und Mathias Kujundzic (jeweils 1,6). Neben ihren Urkunden bekamen diese vier Schüler zusätzlich einen Umschlag als besonderes Präsent für ihre Leistungen überreicht. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung nutzten Schüler, Eltern und Lehrkräfte die Möglichkeit, sich bei Erfrischungsgetränken auszutauschen und noch in der Schule zu verweilen. Die Schüler hatten für ihre jeweilige Klasse geplant, sich danach in privater Runde zu treffen, um ihre Schulzeit auf diese Weise stimmungsvoll ausklingen zu lassen. cf

BA 17.6.11/Foto oh



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