Träume werden im Life-Science Lab wahr

Selber Forschen und Entdecken

- für viele naturwissenschaftlich begeisterte Schüler ein Traum. Im "Life-Science Lab" des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg werden diese Träume war. Dr. Katrin Platzer stellte ihr Projekt den Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Schule vor. Gebannt folgten die naturwissenschaftlich Begabten und Interessierten, dem Vortrag über die Einrichtung "Life-Science Lab". Hierbei geht es darum, Kindern und Jugendlichen ab der Mittelstufe die Möglichkeit zu geben, ihre Entdecker- und Forscherwünsche auszuleben, und sich auf diesem Gebiet auch fachübergreifend weiterzubilden. Das Förderprogramm ist in vier Bildungslinien eingeteilt. Durch öffentliche Freitagsvorlesungen, mit den verschiedensten Themen, soll das Interesse der Schüler geweckt werden. Die eigentliche Arbeit wird in Gruppen durchgeführt. Da es aber das eigene Projekt der Schüler sein soll, dürfen diese ganz alleine den Inhalt der Arbeit bestimmen.

Des Weiteren werden am Wochenende Seminare angeboten, die den Schülern in ihrer Arbeit eine Stütze sein sollen. Und als vierte Bildungslinie gibt es die Möglichkeit, nationale sowie internationale Ferienakademien zu besuchen, in denen die Projektteilnehmer ihre erworbenen Fähigkeiten im internationalen Kontext einordnen können. Jeder Schüler ab der 9. Klasse kann freiwillig und kontinuierlich an dem Projekt teilnehmen. Im Regelfall endet das "Life-Science Lab" mit dem Abitur des Teilnehmers.

Bewerben kann man sich jedoch auch schon ab der 8. Klasse in Form einer Präsentation, die von einem Auswahlgremium diskutiert wird. Das Einzige, was man für "Life-Science Lab" mitbringen muss, ist jede Menge Interesse und Begeisterung für Naturwissenschaften.

Das Tolle an dem Projekt ist, dass sich die interessierten Schüler ihr Gebiet, in dem Sie forschen wollen, frei wählen können. Mathematik, Medizin, Physik und andere Naturwissenschaften, die die meisten aus der Schule kennen, aber auch Kunst, Archäologie- oder Philosophiebegeisterte sind hier herzlich willkommen.

Anna Busley

Bergsträßer Anzeiger/Bananeweb
03. März 2010

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