Abifeier nicht frei vom Fußballfieber

60 Abiturienten und ihr "Sommermärchen" / Im Bürgerhaus gefeiert

"Abitur 2010 - ein Sommermärchen." So betitelte der Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule, Dieter Zangmeister, seine Rede, mit der am Samstagabend um halb acht, mit einer halben Stunde Verspätung, die Abschlussfeier der diesjährigen Abiturienten im Bürgerhaus begann.

"Für Euch wird mit dem Abitur ein Sommermärchen wahr". Eine wirklich treffende Beschreibung für die Gefühle und die Erleichterung über die bevorstehende Zeugnisausgabe der 60 Abiturienten und Abiturientinnen.

Auch die Erfolge und Misserfolge, die jeder einzelne Schüler durchlebt, wurden mit der deutschen Nationalelf verglichen. Doch um nicht nur beim Fußball zu bleiben, kam nun eine interessante Gegenüberstellung der Schulzeit von heute und der von 1970, die Zangmeister selbst erleben durfte.

Im Anschluss an diese Ansprache folgte ein Zwiegespräch zweier Tutoren, die viele schöne und unvergessliche Momente mit ihren Schülern in Erinnerung riefen.

Es folgte eine kurze Rede der durch Elisabeth Schuhmann vertretenen Elternschaft. Nicht nur die erste Rede wurde in Anlehnung an die, seit Anfang Juni laufende Fußballweltmeisterschaft gehalten, sondern auch der Rückblick über die vergangenen 13 Jahre von Schülerseite aus wurde mit einem Fußballspiel verglichen.

Der nächste Programmpunkt war die langersehnte Zeugnisausgabe, die den Abend krönen sollte. Stolz waren nicht nur die Schüler selbst, sondern auch Eltern und Lehrer, die die Abiturienten bis zum Schluss begleitet hatten. Besonders bei den Tutoren der einzelnen Kurse, Dr. Bernt Gebauer, Franz Schäfer, Ellen Steinbiß, Martina Stork-Freiberger sowie Dietrich Hinkeldey, war in den Gesichtern zu lesen, dass sie ihre Schüler vermissen werden.

Natürlich gab es auch Auszeichnungen für besondere schulische Leistungen. Diese gingen dieses Jahr an Stefan Haas, Robin Münch, Mario Schlipf und Zoi Karavani. Dies war um 21 Uhr auch der Abschluss des ersten, formellen Teils der Abiturfeier. Nun folgten ein Drei-Gänge-Menü und einige von den Schülern selbst vorbereitete Programmpunkte, wie die "Schüler Awardwahl", oder der "Schülertanz". Bis spät in den Abend hinein wurde gefeiert und getanzt. Nun war die Meisterschaft gewonnen - und der nächste Schritt in einen neuen Lebensabschnitt getan.

Anna Busley

Bergsträßer Anzeiger
29. Juni 2010



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