Mit zwölf Schülern an Bord startete die Italienisch-Gruppe der 9 –ten und 10-ten
Gymnasialklasse nach Tirano, der Perle des klimatisch begünstigten in Ost-West Richtung sich zwischen den Rätischen und Orobischen Alpen erstreckenden lang gezogenen Tales.
Ein dicht gedrängtes Programm erwartete die jungen Italienfreunde, die bei ihren Austauschfamilien zwischen Tirano und Bormio untergebracht waren und bis zu 45 km täglich ins Tal zur Partnerschule zurücklegten.
Exkursionen zu den prähistorischen Steinkritzeleien auf der Doppelburg San Faustino zwischen Grosio und Grosotto, Zentrum der Machtkämpfe zwischen den Bischöfen von Mailand und Bormio, das im Mittelalter unter rätischem Einfluss stand , bis nach Livignio, dem in 1800 m hoch gelegenen Steuerparadies der Norditaliener.
Ganz anders wirkte da Verona mit seiner romantischen Idylle von Romeo und Julia und der beeindruckenden römischen Arena aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert.

Die Arena in Verona und der berühmte Balkon von Romeo und Julia
Andere Länder, andere Sitten ! Genau das erfuhren unsere Schüler , als sie das üppige deutsche Frühstück gegen eine Tasse Tee oder Kaffee mit einem kleinen panino oder biscottino für eine Woche eintauschten. Da beeindruckten die Thermen in Bormio weitaus mehr und die riesige Fitnessanlage der Schule ließ so manchen
mit Muskelkater nach Hause fahren.

Die Gassen von Verona Gruppenfoto
Hatte man noch anfänglich voller Scheu nach jedem Wort gesucht, so funktionierte die Verständigung im Laufe der Woche immer besser unter den 15/16-Jährigen, die
stolz waren, kleinere Sätze in der Fremdsprache mit Erfolg an den Mann/Frau zu bringen. Einig waren sich alle am Ende der erlebnisreichen Woche, dass auch der
sechste Austausch in Folge nicht ohne Fernweh verhallen würden.
Frau Perrot, Verantwortliche des Austausches mit Italien an der GSS-Bensheim, in Begleitung von Frau Gaul erlebten die Begegnung Italien als riesigen Motivationsschub für die Schüler, die ihre Erinnerungen in einem diario (Tagebuch)
festhalten werden.
|