Erfolgreiche Schüler der Geschwister–Scholl–Schule gewannen Berlinreise

„Willkommen Rumänien und Bulgarien“ hieß das Thema des Schülerwettbewerbs 2007/2008 der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und des Hessischen Landtages.

Die Klasse 10 G a beteiligte sich mit einer Arbeit über die Lebensbedingungen von Rumäniendeutschen. Beraten wurde sie von ihrem Lehrer für Geschichte und Deutsch, Oberstudienrat Franz Josef Schäfer. Wichtige Informanten waren die Eltern und Großeltern eines Mitschülers, die Informationen aus erster Hand liefern konnten. Die Forschungsarbeit wurde am 16. April 2008 im Musiksaal des Hessischen Landtages mit dem zweiten Preis ausgezeichnet, einer viertägigen Studienreise nach Berlin.

Mit zahlreichen Eindrücken kehrten die Preisträger – mittlerweile Schüler der Klasse 11 a – dieser Tage aus der Bundeshauptstadt zurück.

Berlinfahrt 2008 Schülergruppe der GSS im Bundestag/Verteidigungsminister F.J. Jung (rechts)
Das Programm der Preisreise enthielt zahlreiche Höhepunkte. Im Hotel de France, dem ehemaligen französischen Kulturzentrum in Berlin–Wedding, wurden die Preisträger durch Monika Trautmann, der Büroleiterin des Bundesministers für Verteidigung, Franz Josef Jung, begrüßt. Birgit Schulz, Referentin der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, betreute die Gruppe. Die Bensheimer Jugendlichen konnten von der Zuschauertribüne des Deutschen Bundestages eine Plenarsitzung verfolgen. Auf der Rednerliste standen die Abgeordneten Hermann Otto Solms (FDP), Michael Meister (CDU), Oskar Lafontaine (Die Linke) und Ludwig Stiegler (SPD). Die Politiker nahmen Stellung zu Ausmaß und Folgen der internationalen Finanzkrise, zu der Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück, zuvor sich geäußert hatte. Eine vorgesehene Diskussion mit dem Bundesminister für Verteidigung, Franz Josef Jung, musste aus Termingründen abgesagt werden. Der Minister ließ es sich aber nicht nehmen, mit den Jugendlichen aus Bensheim und einer weiteren Gruppe der Wilhelm–von–Oranien–Schule Dillenburg, der Klasse 10 P, kurz ins Gespräch zu kommen.
Neben zwei Stadtrundfahrten durch die Bundeshauptstadt, die an politischen Gesichtspunkten orientiert war, fanden Informationsgespräche im Bundesministerium der Verteidigung, im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, in der Hessischen Landesvertretung beim Bund und im Informations- und Dokumentationszentrum der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR statt.

Abends stand ein Besuch der letztmaligen Aufführung von Max Frischs „Andorra“ im Berliner Ensemble, Theater am Schiffbauerdamm, auf dem Programm. Das Bühnenbild schuf Regisseur Claus Peymann. Die Hauptfiguren Andrei und Barblin wurden von Thomas Niehaus und Judith Stößenreuther gespielt.

Angespornt durch einen solch attraktiven Preis, wird sich die Klasse 11 a auch am diesjährigen Schülerwettbewerb beteiligen, der zu dem Thema „Demokratie braucht Werte. 60 Jahre Grundgesetz“ durchgeführt wird.
 

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