Über
400 Schüler und 13 Lehrer beteiligten
sich am Sponsorenlauf der Geschwister-Scholl-Schule

Massenstart beim Sponsorenlauf 2007 der Geschwister-Scholl-Schule
Für die letzte Schulwoche vor den sehnlichst erwarteten Sommerferien
stand für die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule noch
ein nettes „Schmankerl“ auf dem Programm: drei Sporttage
mit verschiedenen Aktivitäten für alle Altersstufen. Am letzten
Sporttag, dem Donnerstag, sollte für die größeren Schüler
ein Streetball-Turnier und für die Schüler bis Klasse 8 ein „Sponsorenlauf“ stattfinden.
Die Idee für den Lauf: Möglichst viele Schüler und Lehrer
absolvieren innerhalb von 20 Minuten möglichst viele Runden auf
dem Sportplatz der Scholl-Schule. Dazu sucht sich jeder Läufer
einen Sponsor und klärt mit ihm, wie viel Geld diese Person oder
Firma für jede Laufrunde zu spenden bereit ist. Der Kreis Bergstraße
hatte sich verpflichtet, auf jeden Spenden-Euro einen Euro aus dem
Etat dazuzugeben.

Ohne Startnummer geht gar nichts
Dreifache Gewinner des Sponsorenlaufs sollten die
Schüler sein:
Neben einem schönen Sportfest zum Abschluss des Schuljahres winkten
denjenigen Klassen und Schülern schöne Preise, die in 20
Minuten die meisten Runden liefen. Und der gesamte Erlös der Aktion
sollte für die Anschaffung zusätzlicher Sportgeräte
in der Geschwister-Scholl-Schule verwendet werden. Ganz oben auf der
Wunschliste: neue Fußballtore für den Bolzplatz auf dem
Pausenhof.

Anfeuerung über Mikrofon
Herz und Kopf der geplanten Aktion war die unermüdliche Sportlehrerin
Natalia Steffens, die zunächst ihren eigenen Sportkurs der Klasse
11c dafür begeisterte. Diese Schüler wiederum schwärmten
mit Unterstützung vieler Lehrer in der Schule aus und überzeugten
viele Mitschüler von der guten Sache. 358 Schülerinnen und
Schüler und 13 Lehrer fanden einen Sponsor und meldeten sich an.

Runde für Runde voran voran...
Große organisatorische Hilfe kam von der Karl-Kübel-Schule.
Dort gibt es einen Leistungskurs im Fach Datenverarbeitungstechnik,
der von Werner Steffens, dem Ehemann der Organisatorin, geleitet wird.
Diese Schüler schrieben ein Computerprogramm, mit dessen Hilfe
dann gespeichert wurde, welche Schüler wie viel Sponsorengeld
für die erste, zweite oder dritte Laufrunde erhalten würden.
So wusste man schon während jedes Laufs, wie viel Geld bis zu
dieser Minute „verdient“ worden war. Über eine Lautsprecheranlage
sollten die Schüler darüber ständig „auf dem
Laufenden“ gehalten werden.

Schlechtes Wetter kann den Fun-Faktor nicht trüben
Nach wochenlangen Vorbereitungen war es dann endlich soweit. Am Donnerstag
dieser Woche wurde der 4. Sponsorenlauf der Geschwister-Scholl-Schule
gestartet. Aber am Morgen dieses Tages halfen die vielen besorgten
Blicke zum Himmel nur wenig. Zu Beginn der vielen Läufe war alles
trocken, doch das änderte sich leider – und dann regnete
es so heftig, dass die Lautsprecheranlage außer Gefecht gesetzt
wurde.

Fight auch auf den letzten Metern
Damit konnten auch die coolen Sprüche der Stimmungskanone Harry
Hegenbarth nicht in großer Lautstärke verbreitet werden,
doch nach einem kurzen Stimmungstief entschlossen sich die vielen Scholl-Schüler
und ihre Lehrer, mit einer „jetzt erst recht“-Einstellung
dem Regen zu trotzen und die Veranstaltung so weiterzuführen,
wie es von Sportlehrerin Natalia Steffens und Sport-Koordinatorin Gabi
Pfister geplant worden war. Trotz des Regens liefen sogar noch deutlich
mehr Schüler mit, als sich angemeldet hatten. Dabei halfen sicherlich
die vielen jubelnden Zuschauer.

Ein Läuferteam präsentiert sich
Wenn alle Spendenzusagen eingehalten werden, müssten nach der
Kalkulation von Natalia Steffens auf den Konten des Sponsorenlaufs
in den nächsten Tagen 4423 Euro eingehen.
Auf eine schöne Belohnung für ihren Einsatz können
sich auch viele Schülerinnen und Schüler freuen. Als engagierteste
Klasse des Sponsorenlaufs wurde die 7Ga ausgezeichnet; 28 Läufer
Rolf Poggenhans /Fotos oh |