Lohn ist eine Reise nach Weimar

Klasse 11b beteiligte sich an Wettbewerb über Goethe

Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und der Hessische Landtag hatten im Schuljahr 2004/05 einen Schülerwettbewerb ausgeschrieben, welcher der hessisch-thüringischen Geschichte und Zusammenarbeit gewidmet war: "15 Jahre Hessen und Thüringen. Ein Traum wurde wahr".

Eingereicht werden konnten Einzelarbeiten, Gruppen- oder Klassenarbeiten. In einem Ausschreibungsheft wurde interessierten Schülern eine breite Fülle von Vorschlägen präsentiert, etwa zu historischen, politischen oder kulturellen Themen, die sich auf die beiden Bundesländer beziehen.

Die Klasse 11 b der Geschwister-Scholl-Schule befasste sich mit Johann Wolfgang von Goethe, dessen Wiege bekanntlich 1749 in Frankfurt stand und der hoch geachtet im Jahre 1832 in Weimar starb. Der Wettbewerbsbeitrag der Klasse, den Oberstudienrat Franz Josef Schäfer betreut hat, ist zweigeteilt. So wurden die Goethestätten in Hessens Metropole, wie beispielsweise das Goethehaus am Hirschgraben, aufgesucht und dokumentiert. Weimar zur Goethezeit ist auf der Grundlage der neuesten Fachliteratur ebenfalls dargestellt worden.

Aus dem umfangreichen Werk des wohl größten deutschen Schriftstellers haben die Scholl-Schüler den Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" ausgewählt. Eine Gruppe interessierte sich für die autobiografischen Bezüge und sonstigen Vorbilder, die Goethe verwendet hatte. Eine weitere Gruppe befasste sich mit Ergebnissen der Suizidforschung und analysierte das literarische Werk unter dieser Fragestellung. Ein umfangreicher Dokumententeil rundet die Arbeit ab.  


Oben von links: Aysha Rana, Mellanie Schambach, Natascha Krist, Mohamed Saleh, Kehoma Papenbrock, Aaron Lorey, Simon Narings Mitte v.l.: Alexander Langanke, Bianca Dörr, Jana Krasemann, Magda Juretzka, Simon Lindmeyer, Hr. Schäfer Unten v.l: George, Daniela Maulbetsch, Dorothea Damacheck, Ankristin Mahrens, Monika Mölk

Dieser Tage nun wurden die Schüler benachrichtigt, dass die Jury ihren Beitrag mit einem Sonderpreis gewürdigt hat, einer zweitägigen Reise nach Weimar. Zuvor erfolgt im Hessischen Landtag eine Preisverleihung durch Parlamentspräsident Norbert Kartmann.

 

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