Winzerfest - ein Fest wie Weihnachten


Es ist ein Fest der Einnahmen unter dem Banner des Geldes. Und davon verschwand viel, aber nicht durch Diebe, sondern durch die leicht erhöhten Preise. Wenigstens gab es da noch Frusttrinken, wenn man es sich noch leisten konnte. Denn Autoskooter, Taumler und Pizzabuden fressen das Geld haufenweise.

Wer immer noch Geld hat, kauft sich noch einen Döner. Danach kann man sich besoffene Jugendlichen beim Biertrinken zusehen. Kein Wunder bei den überhöhten Weinpreisen, dass Bier immer beliebter wird.

Aber man sollte auch mal die heimischen Weine trinken, denn obwohl das Portmonee leidet, schmecken die Weine gut. Man sollte auch mal sein Glück an den Schießbuden versuchen, wobei man seine Freundin beeindrucken kann, dass man auch nach dem sechsten Bier noch für sie eine Blume schießen kann. Aber das kann auch leicht ins Auge gehen.

Doch übermäßige Trauer über das Ende des ach so erlebnisreichen Winzerfestes ist unangebracht. Denn in zwei Monaten gibt es den Weihnachtsmarkt, wo der Kreislauf wieder beginnt. Endlich werden wir wieder von besoffenen Jugendlichen angepöbelt.

Darauf kann man nur sparen und warten, dass es soweit ist, oder man ergreift die Initiative und macht selbst eine Party mit handverlesenen, garantiert pöbelfreien Gästen.
Tobias Deser, 9GB, Geschwister-Scholl-Schule

 

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