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Ich habe
mich für euch aufs Winzerfest begeben, was ich dort sah ist nicht
zu beschreiben und abartig zu gleich.
Kaum bin ich 30m gelaufen, pöbeln mich schon die ersten Betrunkenen
an. 10m weiter: drei Betrunkene üben sich im Gruppen-weit-Erbrechen
. Überhaupt tummeln sich über das ganze Fest verteilt viele
geistig Weggetretene, die ihren Verdauungsvorgang bereits auf unkonventionelle
Weise abgekürzt haben, und andere, die beharrlich auf dieses
Ziel zusteuern.
Aber
was soll man auch anderes auf dem Winzerfest machen ? Sich für
ca. 1,50 Euro ein paar Runden im Kreis drehen lassen und das alles
auch noch zwischen einer Schar aus vorpubertären Kindern?– `Nein,
danke´, sag ich da.
11jährige
Junior-Raucher, die sich zu fünft ein Bier teilen und genüsslich
ihre Zigarette paffen . Nebenan fünf Mädels, die sich ihr
Fett wegheulen, da eine von ihnen zu viel Wodka gekippt hat. Jetzt
denkt sie, dass sie gleich stirbt – zum Heulen, oder?
Aber
alles in allem war das Winzerfest 2004 wieder ein Hoch für alle
Weinhändler und Supermärkte, da Alkohol und Zigaretten in
diesem wie im nächsten Jahr wieder der Renner waren und wahrscheinlich
auch bleiben.
Bei
solchen Erfahrungen – alles oben Geschilderte habe ich selbst erlebt
- ist man doch froh, wenn es vorbei ist!
Lorenz Walter, 9Gb
Geschwister-Scholl-Schule
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