Wie stark ist die Walnuss ?


Jungforscher aus der 7Ga erfolgreich bei Wettbewerb. „Jugend-forscht“.

Monatelange Arbeit hat sich nun ausgezahlt: 5 Jungforscher aus der Klasse 7Ga Eric Hornung, Sebastian Lehmann, Raheel Shahid, Thomas Fritz und Florian Stock präsentierten ihre Forschungsarbeit am 10.Februar 2005 bei Regional-Wettbewerb Hessen Süd „Jugend forscht“.



Eric, Sebastian und Raheel vor dem Präsentationsstand

Ihre Fragestellung. Wie stark ist eine Walnuss? führte sie zu umfangreichen Messungen von Umfang, Masse und Kraft. Die Kraftmessung direkt an der Nuss war nicht möglich. Also mussten die Hebelgesetze bemüht werden. Ein eigens konstruierter Nussknacker mit sehr langem Hebel wurde zum idealen Messgerät, denn so konnte man mit üblichen Federwaagen am langen Hebel messen und auf die Kraft an der Nuss schließen. Die Jury befand: eine gelungene Forschungsarbeit, sauber und klar dokumentiert und bei Wettbewerb hervorragend präsentiert. Das führte zu einem ersten Preis in ihrer Altersklasse, die sich noch „Schüler experimentieren“ nennt, erst mit 16 Jahren startet man dann in der Gruppe „Jugend forscht“. Dieser Wettbewerb feiert in diesem Jahr 40. Geburtstag. 1965 brachte der „Stern“-Verleger Henri Nannen die Idee aus den USA mit und landete damit in Deutschland sehr schnell einen vollen Erfolg. Nach den Regional-Wettbewerben qualifizieren sich die erfolgreichen Gruppen für den Landeswettbewerb und dann für den Bundeswettbewerb. Für die Jungforscher in „Schüler experimentieren“ ist allerdings auf der Regionalebene schon das Siegertreppchen erreicht.


Gruppenfoto aller Teilnehmer des Wettbewerbs


Da man sich als Gruppe mit maximal drei Personen zum Wettbewerb melden kann, standen am 10. Februar Thomas und Florian etwas im Hintergrund wenn gleich sie genauso zum Gelingen der Arbeit beigetragen haben. Für alle war der Preis die Auszeichnung für ihre Forschertätigkeit.


Thomas, Florian, Sebastian, Eric und Raheel auf dem Podium v.l.

Da der Wettbewerb von der ESA (der europäischen Weltraumorganisation) in Darmstadt ausgerichtet wurde, gab es noch eine Menge an faszinierenden Eindrücken – nicht nur die vielen anderen Wettbewerbarbeiten, die zu neuen Projekten anregten, sondern auch der Einblick in die Tiefen des Weltalls. Wer hatte nicht vor einigen Wochen von der spektakulären Landung der Sonde Huygens auf dem Saturnmond Titan gehört? Diese Mission wurde von Darmstadt aus geleitet und hier bekamen die Teilnehmer und Gäste Bilder und Informationen aus erster Hand in einem faszinierenden Vortrag von Michael Khan, dem ESA-Missionsanalyst und Cassini-Huygens Experten zum Thema: „Titan entschleiern – erste Blicke in eine verborgene Welt“.


Auszeichnung mit dem ersten Preis durch den Wettbewerbsleiter Jürgen Weiler

Das Fazit aus diesem Tag: Das war sicher nicht die letzte Forschungsarbeit dieser Gruppe – Ideen sind schon da für neue Projekte. Da kann man nur wünschen, dass die Neugier und der Forscherdrang lebendig bleiben.

Dietrich Hinkeldey
betreuender Fachlehrer

 

 

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