Spray mich nicht an !

Pressemeldung 
vom 07.09.2005
Aktuelle Pressemitteilung des Hessischen Kultusministeriums
Justizminister Wagner und Kultusstaatssekretär Jacobi überreichen Urkunden /
Vorbildliche Graffiti-Bekämpfung in Hessen
Wiesbaden - Zwölf Schulen sind die Preisträger des landesweiten Wettbewerbs "Spray meine Wand nicht an!/Illegale Graffiti im Blick der Schule".
Gemeinsam mit dem beim Justizministeri-um angesiedelten Landespräventionsrat hatte das Hessische Kultusministerium im März dieses Jahres alle hessischen Schulen aufgerufen, sich konstruktiv mit der Problematik "illegale Graffi-ti" auseinander zu setzen. Die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte konnten ihre Beiträge in Form von Projektberichten, Arbeitsmappen, Foto- und
Videodokumentationen oder Präsentationen einreichen. Justizminister Dr. Christean Wagner und Joachim Jacobi,
Staatssekretär im Hes-sischen Kultusministerium, beglückwünschten die Gewinner heute im Rahmen einer Feierstunde in Wiesbaden und überreichten ihnen Urkunden und Preise.

Wagner und Jacobi zeigten sich beeindruckt von dem Engagement der Wettbewerbsteilnehmer und der Qualität der Beiträge. "Schüler und Lehrer können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, illegaler Graffiti
entgegen zu wirken und zu verdeutlichen, dass es sich dabei nicht um Kunst
oder ein Kavaliersdelikt handelt, sondern um Sachbeschädigung", erläuterte Justizminister Wagner. Allein im Jahre 2003 seien durch illegale Graffiti bundesweit Schäden in Höhe von 500 Millionen Euro an privaten und öffentlichen Gebäuden sowie öffentlichen Verkehrsmitteln entstanden. Die Urheber seien meist Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren.
"Daher ist es wichtig, dass wir besonders im Umfeld von Schule präventiv tätig werden und über die gravierenden finanziellen Folgen informieren, die auf die jugendlichen Täter zukommen können", ergänzte Staatssekretär Jacobi, der sich ausdrücklich für den Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer bedankte, die ihre Schülerinnen und Schüler bei dem Wettbewerb unterstützten.

Insgesamt 200 hessische Schülerinnen und Schüler präsentierten gemeinsam mit ihren Lehrern und Schulleitern ihre prämierten Arbeiten, die von einer unabhängigen Jury nach den Kriterien "Grundidee", "Beherrschung des Mediums" und "Originalität" je Schulform bewertet worden waren. Erste Preise gingen an die Drei-Burgen-Schule in Felsberg für die Erstellung von Plakaten,
an das Engelsburg-Gymnasium in Kassel für eine Dokumentation über Graffiti in Kassel,
an die Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim für ihre Arbeiten unter dem Motto "Graffiti...nein danke!",
an die Geschwister-Scholl-Schule in Frankfurt für die Neugestaltung einer U-Bahn-Unterführung,
an die Kasino Schule in Frankfurt-Höchst für die Erstellung eines Trickboxfilms und an die Von-Galen-Schule in Eichenzell für die farbige Gestaltung ihres Schulgeländes.
Als erste und zweite Preise erhielten die Sieger eine Gruppenreise mit der Bahn AG bzw. mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) plus 250 Euro für die Klassenkasse, die Drittplatzierten konnten sich über 250 Euro für die Klassenkasse freuen.

Justizminister Wagner hob abschließend die Bedeutung des Landespräventionsrats hervor,
der sich in einer eigenen Arbeitsgruppe aus Vertretern von Polizei und Justiz,
des Kultusministeri-ums, der Jugendhilfe sowie des Einzelhandelsverbandes, der Bahn AG und des RMV intensiv mit der Problematik illegaler Graffiti beschäftige und den Anstoß für den Wettbewerb gegeben habe. "Die Hessische Landesregierung misst einer Verbesserung der Graffiti-Bekämpfung besondere Bedeutung zu und setzt sich durch umfassende Präventionsarbeit und eine Verschärfung der
Strafvorschriften für die der Bekämpfung von Graffiti-Schmierereien ein", erklärte er.

Weitere Informationen zur Arbeit des Landespräventionsrats finden Sie im Internet unter www.kultusministerium.hessen.de und unter www.landespraeventionsrat.hessen.de


Scholl-Schule siegt bei landesweitem Wettbewerb

Schüler erarbeiteten Präsentation zur Problematik "Illegale Graffiti"
/ Urkunde von Minister

 

Bensheim. Zwölf Schulen, darunter die Geschwister-Scholl-Schule, sind
die Preisträger des landesweiten Wettbewerbs "Spray meine Wand nicht
an!/Illegale Graffiti im Blick der Schule". Gemeinsam mit dem beim
Justizminister um angesiedelten Landespräventionsrat hatte das
Hessische Kultusministerium im März dieses Jahres alle hessischen
Schulen aufgerufen, sich konstruktiv mit der Problematik "illegale
Graffiti" auseinander zu setzen.

Die Schüler und Lehrkräfte konnten ihre Beiträge in Form von
Projektberichten, Arbeitsmappen, Foto- und Videodokumentationen oder
Präsentationen einreichen. Justizminister Dr. Christean Wagner und
Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium,
beglückwünschten die Gewinner im Rahmen einer Feierstunde in
Wiesbaden und überreichten ihnen Urkunden und Preise.

Wagner und Jacobi zeigten sich beeindruckt von dem Engagement der
Wettbewerbsteilnehmer und der Qualität der Beiträge. "Schüler und
Lehrer können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, illegaler
Graffiti entgegen zu wirken und zu verdeutlichen, dass es sich dabei
nicht um Kunst oder ein Kavaliersdelikt handelt, sondern um
Sachbeschädigung", erläuterte Justizminister Wagner.

Allein im Jahre 2003 seien durch illegale Graffiti bundesweit Schäden
in Höhe von 500 Millionen Euro an privaten und öffentlichen Gebäuden
sowie öffentlichen Verkehrsmitteln entstanden. Die Urheber seien
meist Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren. "Daher ist es
wichtig, dass wir besonders im Umfeld von Schule präventiv tätig
werden und über die gravierenden fi-nanziellen Folgen informieren,
die auf die jugendlichen Täter zukommen können", ergänzte
Staatssekretär Jacobi, der sich ausdrücklich für den Einsatz der
Lehrer bedankte, die ihre Schüler bei dem Wettbewerb unterstützten.
Insgesamt 200 hessische Schüler präsentierten gemeinsam mit ihren
Lehrern und Schulleitern ihre prämierten Arbeiten, die von einer
unabhängigen Jury nach den Kriterien "Grundidee", "Beherrschung des
Mediums" und "Originalität" je Schulform bewertet worden waren.

Erste Preise gingen an die Drei-Burgen-Schule in Felsberg für die
Erstellung von Plakaten, an das Engelsburg-Gymnasium in Kassel für
eine Dokumentation über Graffiti in Kassel, an die
Geschwister-Scholl-Schule für ihre Arbeiten unter dem Motto
"Graffiti...nein danke!", an die Geschwister-Scholl-Schule in
Frankfurt für die Neugestaltung einer U-Bahn-Unterführung, an die
Kasino Schule in Frankfurt-Höchst für die Erstellung eines
Trickboxfilms und an die Von-Galen-Schule in Eichenzell für die
farbige Gestaltung ihres Schulgeländes.

Als erste und zweite Preise erhielten die Sieger eine Gruppenreise
mit der Bahn AG beziehungsweise mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund
(RMV) plus 250 Euro für die Klassenkasse, die Drittplatzierten
konnten sich über 250 Euro für die Klassenkasse freuen.

Justizminister Wagner hob abschließend die Bedeutung des
Landespräventionsrats hervor, der sich in einer eigenen Arbeitsgruppe
aus Vertretern von Polizei und Justiz, des Kultusministeriums, der
Jugendhilfe sowie des Einzelhandelsverbandes, der Bahn AG und des RMV
intensiv mit der Problematik illegaler Graffiti beschäftige und den
Anstoß für den Wettbewerb gegeben habe.
 © Bergsträßer Anzeiger - 09.09.2005



Adresse des Artikels:
http://www.morgenweb.de/ba/bensheim_zwingenberg/20050909_srv0000156_25105.html

zum Bericht über den Wettbewerbsbeitrag der 8GA

 

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