Geschwister - Scholl - Schule
Gesamtschule des Kreises Bergstrasse
Hauptschule - Realschule - Gymnasium

 Elternbrief Nr.3 Schuljahr 2003/04

   Von Eltern für Eltern

Der Gesamtelternbeirat:

Vorsitzende

Frau Elisabeth Schuhmann

06251/62526

Stell. Vorsitzende

Frau Silke Engelhorn-Dutschke

06251/610667

Vertreter der Schulformen

   

Hauptschule

Frau Waltraud Dorn

06251/64123

 

Frau Birgit Becker

0160/57655776

Realschule

Frau Elisabeth Schuhmann

06251/62526

 

Frau Susanne Unger

06254/3691

Gymnasium

Frau Dr. Silke Koebe

06252/966749

 

Frau Gabi Sandig

06251/68689

Aktion sicherer Schulweg

Am 9. bis 13.2.2004 fand mit Unterstützung der Polizei an allen weiterführenden Schulen in Bens-heim die Aktion „ Sicherer Schulweg“ statt. Anlass war ein Unfall an einer Bushaltestelle, bei der ein Schüler schwer verletzt wurde. In dieser Woche wurden vor unserer Schule besonders Eltern angesprochen, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule brachten und auf den Bushaltestellen anhielten oder in zweiter Reihe parkten, um ihre Kinder aus dem Auto aussteigen zu lassen. Ebenso wurden die Schüler angehalten, beim Warten auf den Bus sich vom Fahrbahnrand fernzuhalten, nicht zu drängeln und herumzutoben, während sie auf den Bus warteten. Gerade während der Verkehrssicherheitswoche hat sich in Darmstadt ein schwerer Unfall durch Drängeln beim Einsteigen an einer Bushaltestelle ereignet. Auch die Busfahrer wurden auf die Gefahren aufmerksam gemacht und angehalten, langsam in die Haltebuchten hinein zu fahren und den Schülern genügend Zeit zum Ein- und Aussteigen zu lassen.

Die Verkehrssicherheitswoche begann an einem verschneiten Montagmorgen und die Zustände vor der Schule waren chaotisch. Doch am Ende der Woche zeigten Eltern und Schüler, dass das mor-gentliche Hinbringen und mittägliche Abholen in geordneten Bahnen möglich ist. Alle Autofahrer, bis auf eine Mutter, zeigten Einsicht. Auch die Schüler warteten äußerst diszipliniert auf ihre Busse.

Ein Lob und Dank allen Beteiligten. Wir würden uns freuen auch in der Zukunft so hilfreich unterstützt zu werden.

Schulwegbegleiter/-innen
Damit auch nach der Verkehrssicherheitswoche der Schulweg der Kinder möglichst sicher ist und bleibt, sollen an allen Schulen Schulwegbegleiter/-innen von der Polizei ausgebildet werden. In vielen Kommunen wurden bisher schon gute Erfahrungen damit gemacht, verantwortungsvolle Schüler/-innen zum Schulwegbegleiter/-in auszubilden. Seitdem hat sich die Wartekultur an den Haltestellen bzw. Bahnsteigen deutlich verbessert. Die Schulweg-begleiter/-innen werden nicht nur von Schülern und Schülerinnen akzeptiert sondern sind auch für die Busfahrer wichtige Helfer.
Welche Aufgaben hat der/die Schulwegbegleiter/ -in?
— Sicherung der Haltestelle bzw. des Bahnsteiges
— Disziplin beim Ein- und Aussteigen und während der Busfahrt
— Absicherung vor allem der jüngeren Schüler/-innen, nicht deren Erziehung
— Meldung von Fehlverhalten der Busfahrer und der Busunternehmen
Wie werde ich Schulwegbegleiter/-in ?
— Ausbildung durch die Verkehrspolizei, etwa zwei mal drei Stunden im Mai/ Juni 2004.
Jeder Schüler/-in der neunten Klassen der Haupt-, Real-Schule und des Gymnasiums, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Schule kommen, können sich ausbilden lassen. Besonders interessant für eine spätere Bewerbung ist, dass diese ehrenamtliche Tätigkeit mit einem Zeugnis des Landes Hessen und einem Zeugnisbeiblatt der Schule belohnt wird. Sprechen auch Sie Ihre Kinder darauf an, ob sie nicht Interesse hätten, eine solche Aufgabe zu übernehmen. Interessenten sollten sich in den Sekretariaten der Schule melden.


Konflikt- und Streitschlichtung an der GSS
Schulmediation: Konflikte klären und Wege zur Lösung finden

Konflikte werden oft als störend, bedrohlich und destruktiv erlebt. Die Beteiligten versuchen darum, dem Konflikt eher auszuweichen. Ist dies nicht möglich, eskaliert er fast zwangsläufig und die Folgen sind Streit und Gewalt.
Die Frage, wie ich richtig mit Konflikten umgehen kann, wurde schon Anfang der 70er Jahre in den USA gestellt und Trainingsprogramme entwickelt, um das Selbstbewusstsein von Schülerinnen und Schülern zu stärken. (Das hier schon vorgestellte Lion-Quest-Programm geht genau in diese Richtung.)
Erst wenn Kinder und Erwachsene ein positives Selbstbild entwickelt haben, werden sie es wagen, in einer Konfliktsituation auch die Argumente und Bedürfnisse anderer erst zu nehmen und sich damit für konstruktive Lösungen zu öffnen.
Für die Mediation in der Schule heißt das: Konflikte gehören grundsätzlich zum Schulalltag, doch sie werden zu einer Aufgabe, die gemeinsam gelöst werden kann. In der Schulmediation übernimmt daher ein „Vermittler“ die Verhandlungsführung zwischen zwei oder mehreren Schüler/-innen, die sich nicht mehr „verständigen“ können. Ziel der Meditation sind gemeinsam erarbeitete Win-Win-Lösungen; Lösungen also, bei der es „Gewinner“ und keine „Verlierer“ gibt.
Der Mediator begleitet die Konfliktparteien, damit sie ihre Lösungen selbst finden können.
Konkret sieht das so aus: In der Anfangsphase der Mediation werden z.B. die Verhaltens- und Gesprächsregeln erklärt und der Konflikt von den jeweiligen Parteien dargestellt. In dieser oft noch „heißen Phase“ des Konflikts ist es für den Mediator wichtig, Techniken der Gesprächsführung bereit zu halten, bei denen die unterschiedlichen Positionen der Parteien klar werden, ohne dass aber die Kontrahenten unmittelbar in Kontakt treten. Wird zum einen hier schon eine gewisse Distanz erreicht, will die Meditation im nächsten Schritt die Hintergründe des Konflikts sichtbar machen. Wie es zum Konflikt kam, können dann die Parteien oft schon im direkten Austausch klären. Dann sollte nach „Lösungen“ gefragt werden und sind diese in Sicht, werden sie in Form einer konkreten Vereinbarung festgeschrieben. Dies ist für eine spätere Zusammenkunft bedeutsam, denn es wird immer nachgefragt und überprüft, ob die Beteiligten die Vereinbarung auch eingehalten haben.
Mediation ist in der Regel freiwillig und vertraulich. Strafende Maßnahmen werden ausgesetzt.
An der GSS arbeiten qualifiziert ausgebildete Mediatoren. Manfred Forell und Arndt Rettig bieten täglich Zeiten an, die zur Mediation – meist nach kurzer Rücksprache – genutzt werden können.
Dazu kommt, dass Manfred Forell im WPU Bereich Schülerinnen und Schüler als Streitschlichter ausgebildet, die in den großen Pausen kleinere, aktuelle Konflikte lösen können
.
Arndt Rettig


Pausenhofgestaltung

Seit Herbst letzten Jahres beschäftigt sich einer Gruppe von Lehrer/-innen unter Leitung von Herrn Pfaff mit der dringend erforderlichen Renovierung und Neugestaltung des Pausenhofgeländes. Dieses soll außer einer verbesserten Optik den Schülern/-innen, die das Ganztagsangebot der GSS nutzen, vor allem einen besseren Bewegungsraum bieten. Der Ganztagesbetrieb sieht eine einstündige Mittagspause vor, die ein besonderes Pausenangebot erforderlich macht. So soll u.a. das Außengelände Elemente enthalten, die eine Erweiterung des Unterrichtsangebotes im Freien ermöglichen (vermehrt Sitzgruppen, Pavillons etc.) Für die Umsetzung eines solchen Projektes ist eine genaue Planung von größter Wichtigkeit. Die Firma, die bereits die Planung des Freigeländes nördlich des Schulhofes der GSS (Bürgerpark) übernommen hat, würde auch die Planung des Pausenhofs der GSS übernehmen. Der Landessportbund hat sich bereit erklärt, dafür 1.000,--€ zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wurde ein großer Betrag von Herrn Rolf Sanner sen. anlässlich seines 70. Geburtstages gespendet. Es fehlen jedoch noch immer mehr als 1.000,--€, um überhaupt in die Planung einsteigen zu können. Aus diesem Grund möchten wir Sie bitten rege Beteiligung an diesem Projekt zu zeigen und rufen alle auf unter dem Stichwort: “Pausenhof“ auf das Konto des Fördervereins Kto.Nr. 105 36 28 BLZ 500 509 68 der Bensheimer Sparkasse mit einer Spende zu helfen. Selbstverständlich können Sie hierfür eine Spendenquittung erhalten.


Spenden

Erfreulicherweise können wir Ihnen mitteilen, dass der Förderverein der GGS von der Sparkasse Bensheim zwei Spenden erhalten hat.
  —  500 € zur Anschaffung von Büchern unserer geplanten Bibliothek.
  —  2.000 € für das Projekt „Geschichtswerkstatt“.
Außerdem hat der Verkauf von Kuchen des Fördervereins und Brezeln und Eintopf des Schulelternbeirats am „Tag der offenen Tür“ 625 € eingebracht.
An dieser Stelle vielen Dank den Helfern und den Eltern für Ihre Kuchenspenden.

In der Schule sind auch in dem letzten Halbjahr wieder viele Kleidungsstücke in der Schule liegengeblieben und im Sekretariat abgegeben worden. Diese Sachen werden selbstverständlich gesammelt und können von Ihnen gesichtet werden. Bitte wenden Sie sich an das Realschulsekretariat, Frau Hillenbrand oder den Hausmeister, um verlorengegangene Sachen Ihrer Kinder wiederzubekommen.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass es für Schüler/innen der GGS, die nicht in der Ganztagsschule sind, auch möglich ist, jeden Tag ab 13.00 Uhr eine warme Mahlzeit in der Schule einzunehmen.

Der Schulelternbeirat wünscht Ihnen ein frohes, erholsames Osterfest und schöne Ferien.

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