| Leserbrief: GSS - eine Schule allererster Klasse |
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Da wir die Meinung vertreten, dass die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) das Vorurteil einer Schule zweiter Klasse nicht verdient, möchten auch wir uns im Namen des Abiturjahrgangs 2004 zu diversen Artikeln und Leserbriefen zu Wort melden. Wenn Eltern ihre Kinder lieber in einen überfüllten Container stecken, anstatt sie an einer kooperativen Gesamtschule anzumelden, nur weil der Container die Aufschrift AKG oder "Goethe" trägt, stellt sich die Frage, was wirklich der Grund dafür ist. Informationsdefizite weisen die Eltern vehement zurück. Wahrscheinlich haben sie sich alle über das Angebot einer kooperativen Gesamtschule informiert. Jeder versucht seinem Kind die besten Bildungschancen, die bestmögliche Förderung der individuellen Stärken zu ermöglichen. An AKG und "Goethe" liegen die Schwerpunkte in Sport, Musik und Sprachen. Die Geschwister-Scholl-Schule setzt auf Gesellschaftswissenschaften, wobei das andere auch nicht zu kurz kommt. Das Ganztagsangebot der GSS bietet Eltern die Möglichkeit, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Das jedoch eindrucksvollste Argument für die GSS ist der pädagogische Aspekt. Wir sind, wie ein Großteil unserer Mitschüler, während unserer schulischen Laufbahn von einem der traditionsreichen Gymnasien an die GSS gewechselt. Alle haben dort ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Wer könnte die Lage also besser beurteilen, als diejenigen, die beides kennen gelernt haben? Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern, aber auch der Umgang jeweils untereinander, ist hier deutlich besser. Soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Engagement oder Verantwortungsbewusstsein werden nirgendwo sonst so gut vermittelt. Genau diese Fähigkeiten vermisst die deutsche Wirtschaft von Schulabgängern. Die Lehrer geben sich sehr viel Mühe, durch moderne Unterrichtsmethoden ein möglichst breites Basiswissen zu vermitteln und nehmen dabei auch Rücksicht auf Schwächere. Wer an anderen Schulen nicht mitkommt, fällt manchmal hinten herunter. Man muss sich doch nur mal ansehen wie viele Schüler an AKG und "Goethe" die Schule nach nur zwei Jahren wieder verlassen haben. Wir sind einstimmig der Meinung, das Abitur auf einer Schule erster Klasse abgelegt zu haben. Wir danken allen Mitschülern, Lehrern und besonders unserem Schulleiter Herrn Zangmeister für die schöne Schulzeit. Wir wissen, die GSS wird nach und nach an Attraktivität gewinnen und schon bald allen Vorurteilen der Eltern widersprechen, die versuchen, unsere Schule abzuwerten. Abiturienten der GSS Simon Breuser aus Bensheim, Miriam Hoehling aus Bensheim und Lilian Weißenberger aus Lautertal. gelesen
im Bergsträßer Anzeiger - 17.06.2004 Besonders erfreut mich der Satz, der dem Kollegium der GSS das Vertrauen und die Fähigkeit zuspricht, die Zukunft unserer Schule für die Schülerschaft immer positiver zu gestalten. Fördern und Fordern (siehe Schulprogramm) und den Kindern die Chance zu geben, durch wachsende und erweiterte Qualifikationen, die eigene Zukunft erfolgreich und zufrieden gestalten zu können, ist unser Ziel. Stellvertretend
möchte ich dies für das Kollegium zum Ausdruck bringen. |